Literatur


Robert Bloch (1885 - 1951) ein Unternehmer in Urberach

Der Jude Robert Bloch entstammt einem großen Familienverband, der ursprünglich im Badischen angesiedelt war. Er wurde in Offenbach am Main geboren und zog im Herbst 1906 nach Frankfurt am Main. In Urberach lebte er von Ende Mai 1927 bis gegen Ende 1930 und dann wieder vom Sommer 1946 bis zu seinem Tod im Februar 1951. Zwischen Ende 1930 und Sommer 1946 befand er sich im europäischen Ausland, zunächst im späteren Jugoslawien, dann in Italien und dabei ab Herbst 1936 (Bildung der Achse Rom-Berlin) auf der Flucht, zunächst in der Nähe von Amsterdam und dann bei Paris im Exil, wo er und seine Frau in einem Hühnerstall die deutsche Besatzungszeit überlebten. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung war er zu keinem Zeitpunkt Mitinhaber der Firma „Bloch & Hirsch“, sondern nur sog. stiller Teilhaber, auch wenn er einige wenige Jahre in der Firma tätig war. Zudem war er zwischen 1923 bis 1930 als großer Mäzen in Urberach bekannt.


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